Meditation,  Rituale,  Spirituelle Praxis

20 Minuten nix denken

Nahezu jeden Morgen, nach dem Yoga, lasse ich mich auf meinem Meditationskissen nieder, schließe die Augen und beginne meine Atemzüge zu zählen. Jeweils bis 10, dann beginne ich von vorn. Ich atme, zähle und im Hintergrund rauschen meine Gedanken und wenn sie zu erst noch sehr präsent sind, werden sie mit jedem Atemzählen leiser und leiser und manchmal ist da dieser Augenblick, wo sie komplett ruhig sind. Das ist der Zustand den ich anstrebe, doch noch schaffe ich es nicht lange dort zu verweilen. Fürs erste bin ich froh über diese Momente und darüber, dass ich nicht mehr versucht bin, in dieser Zeit auf der Meditationsmatte, mich mit meinen Gedanken zu beschäftigen. Sondern ruhig weiter atme und denen die zu aufdringlich werden, freundlich sage: Nicht jetzt! Das ist nun, seit nahezu drei Jahren, meine Morgenroutine. Vorweg kommen so 20 – 30 Minuten Yoga. Die sind mir genau so wichtig, denn ohne die vorherige körperliche Dehnung, wäre es mir schwer möglich über diesen Zeitraum im Schneidersitz zu sitzen.

Das ich morgens yogiere, meditiere und das eine oder andere OM blöke, ist nun wahrscheinlich nur für mich interessant, doch die Erkenntnis die ich in diesen Stille gewonnen habe, ist die eines inneren Friedens, dessen ich mir vorher nicht bewusst war und dieses Feld möchte ich ausdehnen und Interessierte einladen sich mir anzuschließen. Ab dem 23. Juli werde ich jeden Freitag um 20:00 Uhr eine Friedensmeditation machen und denke, besonders wenn sich einige andere anschließen, dass wir so ein Feld schaffen, das sich ausbreiten kann. Genaueres werde ich noch dazu schreiben.

Mein Name ist Karin Braun. Von Beruf bin ich Autorin, Buchbloggerin und Übersetzerin. Außerdem beschäftige ich mich mit Tarot, Mythologie, mit Göttinnen und Naturreligion. Ich feiere den Jahreslauf und seit vielen Jahren, sind die Raunächte für mich ausgesprochen wichtig. Meine Erfahrungen darüber und meinen spirituellen Alltag möchte ich hier teilen.

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