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    Zeit der Veränderung

    Zur Zeit bin ich auf Veränderung gepolt. Allerdings drängt sich bei so einigem die Frage auf, ob es sich wirklich um Veränderung handelt oder ob es mehr ein Heimkommen ist. Das wird sich zeigen, auch wie tragfähig das Konzept ist. Und auch da drängt sich die Frage auf, gibt es eigentlich ein Konzept? Im Grunde nicht. Es ist ein vorantasten. Das letzte Jahr hat vieles ins Wanken gebracht, nicht nur bei mir, sondern allgemein.

    Zum Nachdenken hat mich, der oft geäußerte Wunsch nach einer Normalität vor Corona, gebracht. Denn es ist ja nicht so, dass es da perfekt war … noch nicht einmal gut. Nur hat das Ding mit C alles andere verdrängt. Aber mich interessiert auch weniger die Vergangenheit, sondern viel mehr die Gegenwart und die Zukunft. Welche gesellschaftlichen Veränderungen sind nötig, damit ein gutes Leben auf diesem Planeten möglich ist? Für was will ich eintreten? Wie viel Technik brauchen wir? Mir ist klar, dass ich nicht in der Lage bin gesamtgesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen, ich kann also nur in meinem persönlichen Bereich das leben, was ich für richtig halte. Was ich in gewisser Weise auch bereits tue. Allerdings habe ich mich an einige Schritte nicht so richtig getraut, tue es noch nicht, wenn ich ehrlich bin. Und auch das ist ein Punkt. In diesem C-Jahr habe ich oft nicht frei geschrieben, was ich gedacht habe, sondern oft überlegt, was der oder die sagen würde. Etwas was ich all die Jahre, die ich nun blogge nicht habe. Das soll wieder anders werden. Dabei geht es gar nicht mal darum, dass ich extreme Ansichten vertrete, nur darum, dass ich vieles was in den letzten Monaten von politischer Seite kam, weder nützlich noch angemessen fand.

    Das Jahresrad dreht sich und am Dienstag ist bereits Beltane, jedenfalls wenn man nach dem lunaren Kalender geht. Das werde ich feiern. Wie genau weiß ich noch nicht, nur das.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.