Bücher,  Rezensionen

Unter der Haut von Gunnar Kaiser

New York 1969. Jonathan Rosen ein junger Literaturstudent streift mit seiner Kamera durch die Stadt, immer auf der Suche nach dem definitiven Mädchen. Als er glaubt es entdeckt zu haben, spricht ein älterer Mann die junge Frau an und die beiden gehen zusammen fort. Rosen folgt ihnen und begegnet so Josef Eisenstein, Dandy, Bücherliebhaber und Voyeur. Jonathan ist fasziniert und doch ist es ihm nicht möglich zu ergründen, wer dieser Mann ist. 1969 ist auch das Jahr, in dem gehäutete Mädchenleichen im Fluss auftauchen undNew York 1969. Jonathan Rosen ein junger Literaturstudent streift mit seiner Kamera durch die Stadt, immer auf der Suche nach dem definitiven Mädchen. Als er glaubt es entdeckt zu haben, spricht ein älterer Mann die junge Frau an und die beiden gehen zusammen fort. Rosen folgt ihnen und begegnet so Josef Eisenstein, Dandy, Bücherliebhaber und Voyeur. Jonathan ist fasziniert und doch ist es ihm nicht möglich zu ergründen, wer dieser Mann ist. 1969 ist auch das Jahr, in dem gehäutete Mädchenleichen im Fluss auftauchen und die Polizei ratlos ist … Jonathan Rosen hat so eine leise Ahnung, dass sein Mentor etwas damit zu tun haben könnte, weigert sich aber den Gedanken zu zulassen.

Gunnar Kaisers Roman um einen bibliophilen Mörder hat mir drei schlaflose Nächte beschert. Es ist eines der Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann, nachdem man erst einmal angefangen hat. Es ist auch eines der Bücher, die mit der letzten Seite nicht enden, denn es arbeitet nach. Gunnar Kaiser spannt einen Bogen vom Berlin der 30ziger Jahre bis nach Argentinien 1990. Dabei geht er nicht linear durch und lässt die Geschichte, die Geschichten, von unterschiedlichen Stimmen erzählen. An manchen Stellen sind die Brüche im Erzählstil so krass, dass man sich in einem Labyrinth glaubt, aber eines in dem man dem Erzähler gerne folgt.Kurz gesagt: Wunderbares Buch. Lesen! Alle sofort!

Mein Name ist Karin Braun. Von Beruf bin ich Autorin, Buchbloggerin und Übersetzerin. Außerdem beschäftige ich mich mit Tarot, Mythologie, mit Göttinnen und Naturreligion. Ich feiere den Jahreslauf und seit vielen Jahren, sind die Raunächte für mich ausgesprochen wichtig. Meine Erfahrungen darüber und meinen spirituellen Alltag möchte ich hier teilen.

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